Das richtige DVT-Gerät?

von | 04.02.2025

Die richtige Entscheidung für Deine Praxis

Stell Dir vor: Du hast gerade Deine eigene Zahnarztpraxis gegründet. Die Wände sind frisch gestrichen, die Behandlungsstühle glänzen, und die ersten Patienten stehen bereits auf Deiner Terminliste. Doch eine große Entscheidung steht noch aus – das richtige DVT-Gerät. Eine Investition, die nicht nur Deine Diagnostik auf das nächste Level hebt, sondern auch Dein Budget erheblich beeinflusst. Doch worauf solltest Du achten?

 

Warum ein DVT-Gerät?

Die digitale Volumentomografie ermöglicht es Dir, hochauflösende 3D-Datensätze zu erstellen, die insbesondere in der Implantologie, Endodontie und Kieferorthopädie immer wichtiger werden. Mit einem DVT-Gerät kannst Du Diagnosen präziser stellen und Behandlungen sicherer planen – ein echter Mehrwert für Deine Patienten.

 

Wichtige Auswahlkriterien

  • Bildqualität und Auflösung Die Bildqualität ist das A und O. Achte auf eine hohe Auflösung und eine anpassbare Volumengröße. Je nach Fachgebiet benötigst Du unterschiedliche Volumengrößen: Während kleinere Volumina für Endodontie ausreichend sind, brauchst Du für Implantologie oder Kieferchirurgie größere Volumen.
  • Handling Du solltest das Gerät einmal an einem neutralen Ort testen, vielleicht in einer anderen Praxis, damit Du ein Gefühl für die Bedienung bekommst. Ist das Erstellen einer Aufnahme einfach und intuitiv? Kommen die Leute in Deiner Praxis klar damit?
  • Strahlendosis und Patientenschutz Ein modernes DVT-Gerät sollte über Low-Dose-Technologie verfügen, die die Strahlenbelastung minimiert. Flexible Einstellungsoptionen helfen Dir, die Dosis je nach Indikation anzupassen.
  • Software und Integration Dein DVT-Gerät sollte sich problemlos in Dein bestehendes Praxisverwaltungssystem und Deine Planungssoftware integrieren lassen. Eine intuitive Benutzeroberfläche und moderne Rekonstruktionsalgorithmen sind essenziell für eine effiziente Befundung.
  • Kosten und Finanzierung Die Preise für DVT-Geräte variieren stark: Einsteigermodelle beginnen bei ca. 40.000 €, während High-End-Geräte über 100.000 € kosten können. Prüfe Leasing- oder Finanzierungsmodelle, um Dein Budget nicht zu überlasten.
  • Wartung und Support Achte auf einen zuverlässigen technischen Support und regelmäßige Software-Updates. Eine langfristige Wartungsstrategie sichert die Langlebigkeit Deines Geräts. Insbesondere bei dem ein oder anderen Hersteller sowie bei einigen Depots solltest Du dringend die Zuverlässigkeit hinterfragen.
  • Offene Schnittstelen Vermeide nach Möglichkeit sogenannte „Closed Shop“ Systeme, oder Systeme, die für jede noch so banale Schnittstelle zu anderen Programmen eine völlig überteuerte Lösung anbieten.

 

Gesetzliche Anforderungen: Die DVT-Fachkunde

Bevor Du ein DVT-Gerät in Betrieb nehmen darfst, ist der Erwerb der ↗︎ DVT-Fachkunde zwingend erforderlich. Diese Fachkunde vermittelt Dir das notwendige Wissen zur sicheren Anwendung der digitalen Volumentomografie sowie der unfallfreien Auswertung von Datensätzen und ist gesetzlich vorgeschrieben.

Wer ein DVT-Gerät neu in Betrieb nimmt, sollte auch auf eine gültige Strahlenschutz-Fachkunde achten. Unsere ↗︎ Aktualisierungskurse erfüllt alle Anforderungen dafür.

 

Fazit: Die richtige Wahl für Deine Praxis

Die Anschaffung eines DVT-Geräts ist eine der wichtigsten Entscheidungen für Deine Praxis. Nimm Dir Zeit, verschiedene Modelle zu vergleichen, lass Dich beraten und denke an die zukünftige Entwicklung Deiner Praxis. Denn die richtige Wahl heute kann Dein Diagnostikniveau für die nächsten Jahre auf ein neues Level heben.

Ein klug gewähltes DVT-Gerät ist nicht nur eine Investition in Technik – es ist eine Investition in die Qualität Deiner Patientenversorgung.

 

Du willst darüber reden?

Vereinbare einfach einen Telefontermin unter +49 761 380 98890 oder unter info@ddz-fortbildung.com mit uns, wir helfen Dir gerne bei Entscheidung und beraten Dich entsprechend Deiner individuellen Ansprüche.

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